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Claude Opus 5.5: Spitzenleistung wird alltagstauglich

Mit Claude Opus 5.5 soll laut Anthropic die Leistung von Fable für die meisten Aufgaben zu geringeren Kosten verfügbar werden. Der Beitrag beschreibt erste Erfahrungen im Arbeitsalltag und wie sich dadurch die Wahl zwischen den Modellen verändert.

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Claude Opus 5.5 soll bei den meisten Aufgaben das Niveau von Fable erreichen und diese Leistung im täglichen Einsatz günstiger verfügbar machen. Anthropic hat das Modell am 22. September veröffentlicht. Bisher war Opus 5 das Alltagsmodell, während das leistungsfähigere Fable wegen höherer Kosten und schneller ausgeschöpfter Nutzungskontingente eher für ausgewählte Aufgaben infrage kam. Der Unterschied war praktisch relevant: Fable konnte Aufgaben lösen, an denen Opus 5 scheiterte.

Nach den ersten Tagen muss ich ehrlich sagen: Das spürt man. Ich arbeite jetzt praktisch durchgehend auf dem Niveau, das ich mir vorher sparsam einteilen musste. Ich hatte bei Fable zum ersten Mal das Gefühl, mit einem Agenten auf Augenhöhe zu interagieren. Das ging mir mit Opus noch nicht so. Nun ist es quasi Standard.

Laut Anthropic ist Opus 5.5 im Betrieb außerdem 40 Prozent günstiger und 30 Prozent schneller als Opus 5. Gleichzeitig wurden die Nutzungsgrenzen der Abonnements angehoben.

Die kleineren, günstigeren Modelle Sonnet 5.5 und Haiku 5.5 sollen in den kommenden Wochen folgen. Für den Arbeitsalltag ist zunächst entscheidend, wie zuverlässig Opus 5.5 bisherige Fable-Aufgaben innerhalb der verfügbaren Kontingente übernehmen kann.