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Von der Idee zum Business: KI-Workflow für Gründer

Volve ist ein KI-gestütztes Workflow-System, an dem ich gerade entwickele und das Geschäftsideen durch strukturierte Entwicklungsstufen führt – vom ersten Einfall bis zum fertigen Businessplan. Das System basiert auf einem konfigurierbaren Meta-Modell aus Stages, Steps und Fields, bei dem KI-Unterstützung an jeder Stelle den Prozess beschleunigt, während die Kontrolle beim Nutzer bleibt.

Stell dir vor, du hast eine geniale Geschäftsidee. Unter der Dusche, beim Joggen, im Meeting – und plötzlich ist sie da. Was machst du? Du schreibst sie auf. Und dann? Meistens nichts. Die Idee verstaubt, wird vergessen. Klingt bekannt?

Das Problem mit unseren Geschäftsideen

Wir ertrinken in Ideen, aber zwischen flüchtigen Gedanken und echtem Business liegt ein Ozean aus Unsicherheit und fehlender Struktur. Was fehlt, ist ein systematischer Prozess, der aus vagen Gedanken konkrete, umsetzbare Konzepte formt.

Mein KI-Experiment: Volve

Hier kommt mein aktuelles Entwicklungsprojekt ins Spiel: Volve – ein KI-gestütztes Multi-Inkubator-System für Geschäftsideen. Der Name kombiniert evolve (entwickeln) und revolve (iterieren). Jede Idee wird als Seed behandelt, der durch strukturierte Entwicklungsstufen wächst.

Die Inspiration

Die Idee entstand aus einer banalen Erkenntnis. Früher war Bloggen ein Kraftakt: Struktur überlegen, schreiben, korrigieren, formatieren. Heute? Sprachnotiz aufnehmen, zwei Klicks, zehn Minuten später steht der Beitrag online – dank KI-Workflow.

Der Gedanke: Warum nicht auch bei Geschäftsideen?

Die Architektur

Volve basiert auf einem Meta-Modell mit KI-Unterstützung:

Das Grundgerüst:

  • Prozessmodell: Der Masterplan für die Ideenentwicklung

  • Stages: 5-15 Meilensteine vom "Ersten Funken" bis zum "Market Rollout"

  • Steps: Konkrete Aufgaben wie "Zielgruppe definieren"

  • Fields: Die atomaren Arbeitseinheiten – Textfelder, Editoren, Aufgaben

Das Besondere: Fields haben Abhängigkeiten. Marktanalyse-Ergebnisse fließen automatisch in die Strategieentwicklung. Jeder Schritt baut intelligent auf den vorherigen auf.

KI als Turbo, nicht als Autopilot

Volve nimmt dir nicht die Arbeit ab – es befähigt dich zur strukturierten Arbeit. Die KI ist Sparringspartner, nicht Ersatz.

Drei KI-Aktionen pro Field:

  • Generate: Ein Klick für einen ersten Entwurf

  • Generate Advanced: Anpassbare Prompts ("Fokus auf B2B")

  • Optimize: Bestehende Texte überarbeiten ("Kürzer", "Mit Zahlen")

1-2 Klicks, unter 5 Sekunden zum ersten Output. Der Sweet Spot zwischen Automatisierung und Kontrolle.

Der Template-Editor

Im integrierten Editor kannst du:

  • Eigene Stages und Steps anlegen

  • Fields per Drag & Drop konfigurieren

  • KI-Prompts individualisieren

  • Abhängigkeiten definieren

Die KI hilft auch hier: Beschreibe deinen Prozess, sie liefert die Struktur.

Der Tech-Stack

Für Technik-Interessierte:

  • Frontend: Next.js, React, Tailwind CSS

  • Rich-Text: Tiptap mit Markdown-Support

  • Backend: Supabase (PostgreSQL)

  • KI: OpenAI GPT, Claude, Gemini und DALL-E 3 - individuell ansteuerbar

  • Deployment: Pure Docker

Die Vision

Das aktuelle Volve ist Level 1 – der Proof of Concept für Geschäftsideen. Level 2 wird ein universelles Workflow-System:

  • Content Creation

  • Softwareentwicklung

  • HR-Prozesse

  • Forschungsprojekte

Alles, was sich in Phasen gliedern lässt, wird mit KI-Unterstützung systematisch abarbeitbar.

Was macht es besonders?

Volve verbindet verschiedene Welten neu:

  • Prozessorientiert statt dokumentenorientiert

  • Flexibel konfigurierbar statt starr

  • KI als Beschleuniger, nicht als Ersatz

  • Auf Iteration ausgelegt

Fazit

Volve ist mein Experiment, die Lücke zwischen Inspiration und Umsetzung zu schließen. Die Wette: Strukturierte Prozesse plus KI-Power sind der Schlüssel zu mehr umgesetzten Ideen.

Der Blog-Workflow hat gezeigt, was möglich ist. Jetzt teste ich, ob das Konzept auch bei komplexer Geschäftsentwicklung funktioniert. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend.

Deine nächste Geschäftsidee wartet. Die Frage ist nur: Bleibt sie eine Notiz – oder wird sie Realität?